Die älteste Konditorei Südtirols 
seit 1845 in Familienbesitz.

 

Anno 1845 kauft die vermögende Stadthebamme Anna Staffler ihrem Mann Alois Hofer, einem Bäckergesellen aus Lajen, das Haus in der Fleischergasse Nr.138 und legt damit den Grundstein für einen langjährigen, süßen Familienbetrieb: die Konditorei Hofer in Bozen. Das Haus steht immer noch hier, in der jetzigen Museumsstraße Nr.4.

Alois Hofer folgte als Zuckerbäcker eines seiner 16 Kinder nach, nämlich Rudolf, der mit seiner Frau Magdalena Kienlechner die Konditorei führte und an den Sohn Max übergab. Der war in Wien bei der Kaiserlich und Königlichen Hofzuckerbäckerei Gerstner ausgebildet worden und übernahm mit Luise Mayrgündter, seiner Frau, Kaffeehaus und Backstube. Sohn Rudi, auch er Konditor, kam aus dem Krieg nicht zurück und so übernahm Tochter Christine von Vater Max den Familienbetrieb.

Der nächste Konditormeister ist ihr Sohn Christian, der mit seiner Frau Margit das Cafè heute führt. Aber die süße Geschichte um Backwerkskunst und Kaffeegenuss ist noch nicht zu Ende: mit Christians Sohn Hannes steht die sechste Generation bereit, den Traditionsbetrieb zu übernehmen.

"Meine Eltern" Portrait der Gründer Alois Hofer und Anna Staffler gemalt von ihrem Sohn Gottfried Hofer.

"Meine Eltern" Portrait der Gründer Alois Hofer und Anna Staffler gemalt von ihrem Sohn Gottfried Hofer.

Fassadenansicht bereits mit Konditorei Beschilderung ca. 1860

Fassadenansicht bereits mit Konditorei Beschilderung ca. 1860